Gemeindezentrum Jakobuskirche Ast

Jakobuskirche außen
Bildrechte: Christuskirche Landshut
Jakobuskirche in Ast

Zur Geschichte und zum Gebäude der Jakobuskirche

Die Jakobuskirche liegt etwa 70 m über dem Isartal am nördlichen Ortsrand von Ast, einem Ortsteil von Tiefenbach. Der Baukörper erinnert an eine Scheune oder einen Stall und fügt sich gut in das dörfliche Umfeld ein. In dem Gebäude gibt es einen großen, hellen Gottesdienstraum, aber auch eine Küche und mehrere unterschiedlich große Räume im Erdgeschoß und im ersten Stock. Umgeben wird das Gemeindezentrum von viel Grünfläche.
Das Gemeindezentrum mit Jakobuskirche wurde nach dem Plan von Architekt Frank Siegmund (Ast) errichtet und am 19. September 1999 feierlich eingeweiht.
Bei der Auswahl der Materialien wurde Wert darauf gelegt, möglichst natürliche Materialien zu verwenden wie Parkett, Ziegelfliesen und Linoleum. Das Holz der Decken ist unbehandelt, Anstriche wurden mit mineralischen Farben durchgeführt.
Das gesamte Gebäude wurde so konzipiert, dass es die Wärmedämmwerte eines Niedrigenergiehauses aufweist. Die Heizung ist in Gasbrennwerttechnik ausgeführt, das Regenwasser wird in einer Zisterne gesammelt, damit es zur Versorgung des Brunnens vor dem Zentrum und zum Gießen verwendet werden kann. Auf dem Dach befindet sich eine Photovoltaikanlage.

Zur Bedeutung des Namens "Jakobus"

Jakobus, der Namenspatron der Kirche mit Gemeindezentrum, gilt in der Bibel als eine der "Säulen" der jungen christlichen Gemeinde. Auf dem Fundament der Apostel wuchs im 1. und 2. Jahrhundert nach Christus eine lebendige Gemeinde heran, die sich schließlich bis in alle Welt verbreitete.
Der neutestamentliche Jakobusbrief wendet sich an die Christen in der Zerstreuung (Jak 1,1), um sie zu sammeln und zu einen.
Und die evangelischen Christ*innen im westlichen Landkreis von Landshut leben wirklich sehr verstreut über mehrere Gemeinden.
Christlich gesinnte Männer, Frauen, Kinder und Jugendliche zu sammeln war und ist eine immerwährende Aufgabe einer Kirchengemeinde.
Auch eine ökumenische Dimension hat der Name Jakobus, weil mit ihm der Jakobsweg verbunden ist, jener berühmte Pilgerweg, der über Deutschland, Frankreich und Spanien nach Santiago de Compostela führt. 1993 wurde in dieser spanischen Stadt vom Ökumenischen Weltrat der Kirchen der noch heute gültige ökumenische Leitgedanke beschlossen: die "versöhnte Verschiedenheit".
Mit allen katholischen Pfarrgemeinden im westlichen Landkreis pflegen wir ein herzliches Miteinander und gute Zusammenarbeit.

Um Ihnen einen ersten Eindruck von der Jakobuskirche zu geben, folgt hier eine Bildergalerie.

Gottesdienste in der Jakobuskirche

Dreimal bzw. viermal im Monat feiert die Gemeinde um 10:00 Uhr am Sonntag Gottesdienst. Der helle, sparsam eingerichtete Raum verleiht eine besondere Atmospäre und lädt zu Besinnung und Ruhe ein.

Am zweiten Sonntag im Monat heißt es um 18:00 Uhr SonntagAbendJakobus.
Es ist ein Gottesdienst in freier Form: Mal eher besinnlich-meditativ, mal eher kommunikativ mit einem Anspiel, einem Bibliolog oder auch der Erzählung einer biblischen Geschichte. Immer mit besonderer Musik. Er dauert nicht länger als 45 Minuten.

Ökumenisches Taizégebet

Am ersten Montag im Monat feiern wir um 19:00 Uhr abwechselnd in der Jakobuskirche, in den katholischen Kirchen in Vilsheim, Baierbach und Münchsdorf ein ökumenisches Taizégebet. Es ist eine gute Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen und Atem zu holen. Es ist Zeit der Stille und wir singen die typisch meditativen Taizélieder.

 

Nachbarschaftshilfe Tiefenbach

Unter dem Motto "Nachbarn helfen Nachbarn" gibt es eine Nachbarschaftshilfe der Kommune Tiefenbach. Die Jakobuskirche ist zusammen mit den katholischen Pfarreien Ast und Zweikirchen Kooperationspartner dieses gemeindlichen Angebotes. Nähere Informationen unter www.tiefenbach-gemeinde.de/leben-in-tiefenbach/nachbarschaftshilfe-tiefenbach