Samstag, 30. März 2019 17:00 - 19:00 Uhr

Wiener Klassik in der Christuskirche

Mozarts „Große Messe c-moll“ und Beethovens „Violinkonzert“

Am Samstag, den 30. März wird in der Christuskirche um 17 Uhr der Wiener Klassik gehuldigt. Der Motettenchor der Christuskirche lädt ein zur „Großen Messe c-moll“ von Wolfgang Amadeus Mozart und zum berühmten „Violinkonzert D-Dur“ von Ludwig van Beethoven. Unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Volker Gloßner singen und musizieren hervorragende Solisten: Heidelinde Schmid (Sopran), die große Erfolge in der Christuskirche mit den Requien von Guiseppe Verdi und Andrew Lloyd Webber feierte, Ulrike Malotta, die sich inzwischen auf internationalem Parkett als Mezzosopranistin einen hervorragenden Namen gemacht hat, der Tenor Christian Zenker, ein gern gesehener Gast auf zahlreichen Festivals, und der Bariton Sebastian Myrus, ein äußerst gefragter Konzertsänger in Europa für geistliche Musik aller Epochen. Den Solopart in Beethovens Violinkonzert spielt Ulrich König. Er studierte u.a. an der Musikhochschule Wien und spielte in allen großen Münchner Profi-Orchestern. Karten im Vorverkauf gibt es ab sofort beim Leserservice der Landshuter Zeitung, Tel. 0871 / 850 27 10.
Mozartklänge in der Christuskirche – das ist etwas Besonderes. Die „Große c-moll-Messe“ steht zeitlich zwischen der „h-moll-Messe“ von Bach und der „Missa solemnis“ von Beethoven, einzigartige Werke, die frei von kirchlicher Zweckgebundenheit ohne festen Auftrag entstanden sind. Stilistisch ist diese Messe ein Werk voller Kontraste: in den großen Chornummern machen sich deutliche Einflüsse Johann Sebastian Bachs bemerkbar, während in den Solo-Teilen italienische Einflüsse spürbar sind. Doppelchörige Anlagen wie im „Qui tollis“ oder kühne Fugen wie im „Cum Sancto“ oder im achtstimmigen „Osanna“ zeigen Mozarts souveränen Umgang mit alten Formen. Den beiden Frauen-Soli sind umfangreiche und wunderschöne Partien mit hoher Virtuosität anvertraut. Die Arien von Sopran und Mezzosopran werden so zu ergreifenden Höhepunkten der c-moll-Messe.
Das Violinkonzert D-Dur opus 61 zählt zu den Meisterwerken Beethovens. Für viele Komponistengenerationen nach ihm wurde dieses Konzert zur Messlatte eigener Ambitionen und ein absolutes Vorbild seiner Art. Der berühmte Geiger Joseph Joachim interpretierte es unter dem Dirigat von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Für jeden Geigenvirtuosen unserer Zeit zählt dieses Konzert zum Repertoire.

Mitwirkende
KMD Volker Gloßner
Ort
Christuskirche